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Die dünn besiedelte Altmark bietet vielfältige Naturerlebnisräume.
Darunter Landschaftsschutzgebiete und Naturlehrpfade.

Von überregionaler Bedeutung sind der Naturpark Drömling , das Biosphärenreservat Elbtalauen, das Europäische Vogelschutzgebiet bei Kalbe/Milde, der Arendsee und die Colbitz-Letzlinger Heide, die als Naturpark ausgewiesen werden soll. Weitere Info´s zum Drömling finden Sie beim Zweckverband Drömling.

Naturerlebnis Altmark

Elbtalauen – Landschaft hinter den Deichen

Die Elbeniederung im Osten der Altmark ist ein Teil jener ursprünglichen Flußlandschaft, die heute in Europa längst Seltenheitswert hat. Rote Backsteinhäuser hinter endlosen Deichen und einsame Gehöfte inmitten üppiger Natur sind Zeugen dieser gewaltigen vom großen Fluß geprägten Naturlandschaft. Kraftvoll strömt die Elbe an Auwäldern und endlosem Weideland vorbei. Angler sitzen reglos am Ufer und allerorts stehen Störche aufmerksam neben friedlich grasenden Kuhherden in den saftigen Weiden. Wie reich das Nahrungsangebot für die Störche ist, belegt die Bauernsiedlung Wahrenberg in der Elbe-Ahland-Niederung, dem nördlichsten Zipfel der Altmark. 24 Störchenhorste mit 18 Brutpaaren und 44 Jungstörchen zählte Wahrenberg 1998. Der schmucke Ort mit der Deichpromenade gilt damit als storchenreichster Ort Sachsen-Anhalts und zweit-storchenreichster Ort Deutschlands.

Die Colbitz Letzlinger Heide auf dem Weg zum Naturpark

Die Colbitz-Letzlinger Heide ist einer der größten unzerschnittenen Räume und eines der größten Waldgebiete in Mitteleuropa. Ausgedehnte Kiefernforsten, uralte Mischwälder, der größte Lindenwald Europas, Moore und Heideflächen prägen heute das Bild der Heide. Kaum zu glauben dass die Einzigartzigkeit des Gebietes neben der jahrhundertelangen Nutzung als Jagdgebiet der Hohenzollern auch auf die über 60-jährige Nutzung großer Bereiche als Truppenübungsplatz zurück geht. Seltene und vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten, die in der intensiv genutzten Kulturlandschaft keinen Lebensraum mehr haben, finden in dem am geringsten besiedelten Gebiet Deutschlands ihre Chance zum Überleben. Heute wird nur noch ein Teil der Heide als Truppenübungsplatz genutzt. 25.000 ha der Colbitz-Letzlinger Heide sind als Natur- und Landschaftsschutzgebiete ausgewiesen. An der Ausweisung als Naturpark mit einer angestrebten Fläche von fast 48.000 ha arbeitet die Landesregierung, unterstützt durch einen Zweckverband „Naturpark Colbitz-Letzlinger Heide“, dem ein Förderverein und die Landkreise Altmarkkreis Salzwedel, Landkreis Stendal und der Ohrekreis angehören.

Der Arendsee – Revier für Wasservögel, Graugänse und Maränen

Der 51 Hektar große, von Wäldern und Heidelbeerplätzen umgebene Arendsee zählt zu den saubersten Gewässern Norddeutschlands. Der See bietet Lebensraum für verschiedene Wasservögel und Maränen und wird in den Wintermonaten regelmäßig als Winterquartier von Graugänsen genutzt. Um die Wasserqualität stabil zu halten, wurde dort 1976 die erste Tiefenwasserableitungsanlage der DDR installiert. Mit der dreimonatigen Seekreideaufspülung – als Gratisgabe des Sees – wurde im Jahre 1995 ein zweites überregional bedeutsames Forschungsprojekt zugunsten der Wasserqualität durchgeführt.